Selbstverständnis

In unserem Weltladen verkaufen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Waren

  • aus fairem Handel mit armen Ländern
  • aus sozialen Institutionen
  • aus umweltschonender Herstellung

Wir achten darauf, dass

  • die Produzenten vom Erlös ihrer Arbeit in Würde und Sicherheit leben können
  • die Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen geschont werden
  • illegale Kinder- und Zwangsarbeit ausgeschlossen sind

Was wir wollen

Poster Weltladen-Dachverband (cd-post-002)

Gerechtigkeit

Armut ist kein Zufall. Ungerechte Bedingungen auf dem Weltmarkt treiben die Länder der Einen (Dritten) Welt immer weiter in Abhängigkeit und Verarmung. Oft können die Menschen von dem Ertrag ihrer Arbeit nicht mehr leben. In dieser Situation wollen wir mit unserem Weltladen kleine Schritte wagen hin zu einer gerechteren, geschwisterlichen Welt.

Fairer Handel

Produkte aus fairem Handel heißt: für diese Produkte erhalten die Hersteller aus den ärmeren Ländern höhere Preise als sonst auf dem Weltmarkt üblich. Außerdem sichern ihnen Abnahmegarantien und Vorfinanzierung eine stabilere wirtschaftliche Lage. Wir unterstützen bevorzugt kleine Gruppen von Produzenten, die in ihren eigenen Ländern und im weltweiten Handel besonders benachteiligt sind, so können unsere Handelspartner von ihrer Arbeit leben und aus eigener Kraft eine menschenwürdige Existenz für sich und ihre Familien aufbauen.

Gebt uns einen gerechten Lohn,
dann könnt ihr eure Almosen behalten.              
Don Helder Camara

Unterstützung

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Weltladen sind ehrenamtlich tätig. Mit unseren Verkaufsgewinnen und den Mitgliedsbeiträgen fördern wir in den armen Ländern Projekte für und mit Menschen, die sich nicht aus eigener Kraft helfen können.

Veränderung

Wir begleiten den Handel im Weltladen mit Angeboten zur inhaltlichen Auseinandersetzung. In Zusammenarbeit mit Schulen, zeigen wir den Schülern Zusammenhänge von Wirtschaft, Globalisierung und Fairen Handel auf. In kulturellen Veranstaltungen und bei Begegnungen mit Menschen aus der „Dritten Welt“ lernen wir die Lebensbedingungen in der Heimat unserer Projektpartner näher kennen. Auf Vorträgen und Tagesseminaren suchen wir gemeinsam nach Wegen hin zu einer gerechteren Welt.