„Bio Café Orgánico“ mit Deutschem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet

Der GEPA-Kaffeeklassiker „Bio Café Organico“ wurde beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis zu „Deutschlands nachhaltigstem Produkt 2018“ gekürt. Aus insgesamt 60 Produkten haben  Verbraucherinnen und Verbraucher ihn im Online-Voting der REWE Group zum Sieger gewählt.

Mit dem Café Orgánico hat die GEPA 1986 den ersten fair gehandelten Bio-Kaffee auf den deutschen Markt gebracht – bis heute ist er sehr beliebt!

Für den Nachhaltigkeitspreis hatten sich Unternehmen mit ihren Produkten auf Basis eines Fragebogens beworben. Das wissenschaftliche Institut CSCP (Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production) prüfte die Angaben auf produkt- und unternehmensbezogene Nachhaltigkeitsleistungen; die Bewertung des Instituts bestätigte die Expertenjury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Über die Rolle der Verbraucher*innen sagte der Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises: „Mit ihren Kaufentscheidungen bestimmen sie das Tempo des Wandels“.

Der Dank der GEPA geht an die Produzent/-innen und allen Engagierten! Zur Auszeichnung von Café Orgánico als „Deutschlands nachhaltigstes Produkt 2018“ haben alle, die sich im Fairen Handel engagieren, beigetragen:

Insbesondere die vielen Kaffee-Kleinbauerngenossenschaften, deren faire Bio-Bohnen im Orgánico enthalten sind und die Weltläden, die seit mehr als 30 Jahren dafür sorgen, dass der Klassiker als erster fair gehandelter Bio-Kaffee auf dem deutschen Markt verbreitet wird. 




Weltladentag 2018

Der diesjährige Weltladentag am 12. Mai steht unter dem Thema: „Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen!“

Der Weltladentag ist der politische Aktionstag von Weltläden und findet immer am zweiten Samstag im Mai statt. Zeitgleich feiern die Fair-Handels-Akteure weltweit den Internationalen Tag des Fairen Handels/ World Fair Trade Day.

Dieses Jahr findet der Weltladentag am 12. Mai statt.

Getrieben vom Streben nach grenzenlosem Wachstum geht es in der Wirtschaft häufig unfair zu. Bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte werden häufig Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört. Auch deutsche Unternehmen sind immer wieder an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt oder profitieren davon. Aus unserer Sicht hat die deutsche Politik in den letzten Jahren viele Möglichkeiten verpasst, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte zu stoppen und verbindliche menschenrechtliche Vorgaben für Unternehmen zu beschließen.

Daher knüpfen wir an unsere Forderung nach einer gesetzlichen menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht für Unternehmen aus den letzten Jahren an.

Mit einer Unterschriftenaktion wenden wir uns an die Bundestagsabgeordneten, die bereits letztes Jahr vor der Bundestagswahl kontaktiert wurden. Denn sie kennen bereits die Visionen der Weltladen-Bewegung und haben (größtenteils) zugesagt, sich für die politischen Forderungen des Fairen Handels im Parlament einzusetzen.

Wir rufen sie dazu auf, Unternehmen stärker in die Pflicht zu nehmen und in ihrer Amtszeit darauf hinzuwirken, dass Unternehmensverantwortung verbindlich festgeschrieben wird. Dabei verweisen wir auf die verschiedenen politischen Prozesse, die die Problematik der Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten aktuell aufgreifen.

Weitere Informationen finden Sie beim Weltladen-Dachverband.




Faires Frühstück

Am Samstag, 5. Mai ab 9 Uhr laden wir  wieder zu einem „Fairen Frühstück“ ein.

Ob bei duftenden Kaffees, ob Pot oder Cappuccino,  Tees verschiedener Sorten, dazu eine leckere Auswahl am Frühstücksbüfett – man trifft immer nette Menschen beim gemütlichen Beisammensein in unserem Weltladen.

Wir können uns vorstellen, dass Sie bei dieser Gelegenheit auch noch ein nettes kleines Geschenk zum Muttertag finden.

Schauen Sie doch mal vorbei und lassen Sie den Tag entspannt angehen.




Faire Ostern

Schokolade von der besten Seite

Zu Ostern stehen wieder Millionen von Schokoladenhasen in den Supermarktregalen. Doch kaum ein Verbraucher weiß, welches Elend unser Schokoladenkonsum in den Kakao-Anbauländern verursacht.

Eine Alternative dazu ergriff das deutsche Start-up-Unternehmen „fairafric“, dessen Produkt wir auch im Weltladen Neckarsulm im Angebot haben.

Nachzusehen in der ZDF-Mediathek, 30 Min. unter:

https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-faire-ostern-100.html

Schokolade „made in Ghana“

Einer dieser Pioniere ist Hendrik Reimers, Gründer des deutschen Start-up-Unternehmens „fairafric“. Von der Kakaobohne bis zur verpackten Tafel: Der Jungunternehmer wickelt die ganze Schokoladenproduktion in Ghana ab. Obwohl 70 Prozent des weltweiten Kakaos aus Afrika stammen, werden weniger als ein Prozent der von uns konsumierten Schokolade dort produziert. Deshalb wird das große Geld mit der Kakaobohne bislang in Europa verdient. Das will Hendrik Reimers ändern und revolutioniert mit viel persönlichem Einsatz das Schokoladen-Business. Damit bringt er nicht nur einen großen Teil der Wertschöpfung in das Land des Rohstoffes, sondern schafft auch noch qualifizierte Arbeitsplätze.

 

 

 




Bücherflohmarkt

Es ist immer spannend, in dem neuen Bücherregal für unseren Bücherflohmarkt zu stöbern. Bestimmt ist auch etwas für Sie dabei.

Sie suchen sich einen spannenden Roman oder einen interessanten Bildband aus und spenden einen kleinen Betrag nach Ihrem Gutdünken zu Gunsten der „Stiftung Starke Familien“ in Neckarsulm.

Die Stiftung unterstützt und hilft Familien, Kindern und Jugendlichen im Raum Neckarsulm. Sie fördert und ermutigt Familien in ihren Chancen und Möglichkeiten und stärkt sie in ihrer Handlungskompetenz. Sie setzt ein deutliches Zeichen der Solidarität für Familien im Raum Neckarsulm.

sh. auch http://www.stiftung-starke-familien-neckarsulm.de/