Gepa-Kinderrechte-Schokolade

Im Sommer letzten Jahres haben wir über die Sternsingeraktion aus Anlass von 30 Jahren Kinderrechte berichtet. Unter den vielen Teilnehmern eines „Design-Wettbewerbs“ für eine GEPA-Schokolade ist jetzt die Gewinnerin ermittelt worden und deren Kreation ziert nun das Dekor einer GEPA-Vollmilchschokolade.

Diese Schokolade kann ab sofort auch in unserem Weltladen gekauft werden.

Auf der Internetseite der Sternsinger könnt ihr lesen:



„Kinder haben Rechte.“ Diese klare Botschaft ziert die Verpackung der
neuen Vollmilchschokolade, die wir in Kooperation mit dem Fair
Trade-Pionier GEPA herausgebracht haben. Zum 30-jährigen Jubiläum der
UN-Kinderrechtskonvention soll die Schokolade auf das bedeutende Thema
Kinderrechte aufmerksam machen.

Das Motiv für das Deckblatt der neuen Schokolade ist im Rahmen eines
Malwettbewerbs entstanden. Mehr als 3.400 tolle und starke Bilder wurden
eingereicht. Gewonnen hat die 18-jährige Lea aus Hürth mit ihrem
farbenfrohen Bild „Kinder haben Rechte“. „Mir war wichtig zu zeigen,
dass Kinderrechte für Kinder auf der ganzen Welt gelten und dass sich
die Kinder aktiv und gemeinsam dafür einsetzen. Denn Kinder haben eine
Stimme und können etwas bewegen“, so Lea. Erhältlich ist die
Kinderrechte-Schokolade ab sofort im GEPA-Online-Handel sowie in Weltläden und verschiedenen Supermärkten in Deutschland.

Mehr darüber im Internet unter https://www.sternsinger.de/kinder/malwettbewerb/




Tatico wird Mitglied der World Fair Trade Organisation

Seit seiner Gründung steht das Unternehmen aus Überzeugung für den fairen Handel ein. Es veredelt und vertreibt ausschließlich fair gehandelte Produkte und greift bislang zur Sicherstellung der Einhaltung der Praktiken des fairen Handels auf das Zertifizierungssystem von FLO zurück.

Tatico veröffentlichte auf seiner Internetseite folgendes Statement:



“ Mit dem Entschluss Mitglied der World Fair Trade Organisation (WFTO) – der weltweiten Dachorganisation der Fair Trade Organisationen, zu werden, möchten wir einen Schritt weitergehen und unser Engagement als sozial, ethisch und wirtschaftlich verantwortungsbewusstes Unternehmen nicht nur bekunden, sondern durch die WFTO beurkunden lassen. Vor einigen Tagen hat uns die freudige Nachricht erreicht, dass unserem Antrag stattgegeben wurde und wir nun den Status als provisorisches Mitglied führen dürfen.

Um den Status als garantiertes Mitglied, wie etwa GEPA oder El Puente, zu erlangen, werden wir einem durch die WFTO gesteuerten Überwachungsprozess unterstellt. Im Laufe der kommenden zwölf Monate müssen wir mittels eines umfangreichen Selbsteinschätzungsberichts Nachweise zur Einhaltung des ideologischen Grundgerüsts „Die zehn Prinzipien des fairen Handels“ erbringen. Zu den Prinzipien gehören beispielsweise Schaffung von Entwicklungsmöglichkeiten für marginalisierte Produzenten, das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, transparente und nachvollziehbare Preisgestaltung, die Bekennung zu Nicht-Diskriminierung, Geschlechtergleichheit und Vereinigungsfreiheit.

Nach Einreichung des Berichts werden in einem zweistufigen Kontrollverfahren die gemachten Angaben bei Vor-Ort-Besuchen in unseren Geschäftsräumen überprüft. Wir sind guter Dinge, dass die im Anschluss nach Durchsicht aller Dokumente durch verschiedene Gremien noch anstehende Entscheidung über die Aufnahme als garantiertes Mitglied positiv ausfallen wird. Damit ist der Prozess allerdings nicht abgeschlossen, denn zeitgleich mit der Aufnahme als garantiertes Mitglied stimmen wir gemeinsam mit der WFTO einen Aufgabenplan mit Maßnahmen zur weiteren und stetigen Verbesserung ab. Im Rhythmus von zwei Jahren sind wir dazu angehalten den Selbsteinschätzungsbericht erneut einzureichen und darin Rechenschaft über die erzielten Verbesserungen abzulegen.

Dieser ganzheitliche Ansatz der WFTO war ein wichtiges Kriterium für unsere Entscheidung der Organisation beizutreten. Wir sind nämlich davon überzeugt, dass fairer Handel nicht mit dem Erhalt eines Zertifikats aufhört, sondern im Gegenteil unsere Verantwortung als nachhaltiges Unternehmen erst anfängt.

24.8.2018

https://www.tatico.de/aktuelles




Neckarsulm im Prozess zur Fairtrade Town

In seiner Gemeinderatssitzung vom 28. Februar 2019 hat sich der Gemeinderat der Stadt Neckarsulm dafür ausgesprochen, an der Fairtrade Town Kampagne teilzunehmen. Von der Fraktion der Freien Wähler eingebracht und von den Grünen unterstützt wurde der Antrag einstimmig gebilligt.



Um schlussendlich tatsächlich das Zertifikat zur Fairtrade Town zu erhalten, müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein. Dies richtet sich nach der Größe der Kommune. So müssen in lokalen Einzelhandelsgeschäften und Restaurants mindesten zwei Produkte aus Fairem Handel angeboten werden. Außerdem sollen in öffentlichen Einrichtungen, Schulen und Vereinen Fairtrade-Produkte verwendet werden.

Eine Steuerungsgruppe ist angehalten Öffentlichkeitsarbeit über die Aktivitäten zum Thema Fairtrade in der Kommune zu betreiben. Die lokalen Medien sollen über die Ereignisse vor Ort berichten.

Darüber hinaus sollen Bildungsaktivitäten zum Thema fairer Handel umgesetzt werden.

Einen Artikel der Heilbronner Stimme zu der Gemeinderatssitzung nebst Kommentar können Sie hier nachlesen.




Ergebnis der „Stifteaktion“

Im vergangenen Jahr gab es zum ökumenischen Weltgebetstag den Aufruf Stifte zu sammeln, die nicht mehr richtig funktionieren.

Aus Neckarsulm haben wir 40 kg Stifte wegschicken können!

Dafür an dieser Stelle allen herzlichen Dank, die sich die Mühe des Sammelns gemacht haben. Durch das Recycling dieser Stifte können ca.  200 syrische Flüchtlingskinder (überwiegend Mädchen) im Libanon Schulunterricht, Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangebote bekommen. Sie sind durch Flucht und Krieg traumatisiert. So können sie wieder Mut fassen.

Insgesamt gab es 2.000 Sammelstellen in ganz Deutschland und im europäischen Ausland. Es wurden insgesamt 22 Tonnen gesammelt.

Da passt der Text: „Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“




Licht ins Dunkel bringen

Bildquelle: Heilbronner Stimme


2013 initiierte Stefan Neubig aus Abstatt in Kapstadt, Südafrika, das Projekt „Sonnenglas“. Ein Erfolg, wie sich zeigt, zu dem auch unser Weltladen beigetragen durfte.

Das junge Start-Up produziert eine Lampe aus einem Einmachglas mit Solarzelle, das Licht spendet. In unseren Breiten werden damit Terassenabende iluminiert, in Afrika leisten sie gute Dienste im Alltag.

Auch in unserem Weltladen wurde das Sonnenglas ein Erfolg: seit April 2017 haben wir über 150 Stück dieser schönen Lampen verkauft und auch heute noch können Sie die Gläser aus Abstatt bei uns erwerben.

Einen Artikel der Heilbronner Stimme hat das Engagement von Stefan Neubig in einem Interview publiziert. Lesen Sie den Artikel hier.