Make chocolate fair

Noch immer gehören Hunger, Armut und missbräuchliche Kinderarbeit zum Alltag in den Kakaoanbauregionen. Die europäische Kampagne Make Chocolate Fair! setzt sich für bessere Lebenbedingungen von Kakaobauernfamilien ein und fordert das Ende missbräuchlicher Kinderarbeit.



Das Kampagnenbündnis macht sich für einen nachhaltigen und diversifizierten Kakaoanbau ein, der die Umwelt schützt und gleichzeitig, die Einkommenssituation der Kakaobäuerinnen und -bauern verbessert.

Die Kampagne Make Chocolate Fair! fordert Schokoladenunternehmen,
Kakaoverarbeiter und Regierungen dazu auf ihre Bemühungen zur
Verbesserung der Lebenssituation von Kakaobauernfamilien zu verstärken.
Schokoladenunternehmen sind die Hersteller des Endprodukts von Kakao.
Sie tragen maßgeblich eine Verantwortung für die Einhaltung von
Menschen- und Arbeitsrechten beim Kakaoanbau. Auch VerbraucherInnen
stehen in der Verantwortung: Als Endkonsumenten müssen sie faire
Schokolade einfordern und beim Kauf auf nachhaltig zertifizierte
Schokolade achten.

Aktion #nachgehakt: Wie fair ist meine Lieblings-Schokolade?

Im Dezember 2015 überreichten AktivistInnen von Make Chocolate Fair! 122.826 Unterschriften an den Dachverband der Europäischen Süßwarenhersteller CAOBISCO in Brüssel. Die Schokoladenindustrie versprach, Bemühungen im Kampf gegen Kinderarbeit zu verstärken und sich für eine Verbesserung der Einkommen von Kakaobauernfamilien einzusetzen. Doch süße Versprechen reichen nicht aus. Damit den Worten auch Taten folgen, können VerbraucherInnen mit der Aktion: #nachgehakt die Schokoladenunternehmen an ihre Versprechen erinnern.




BUGA Weltgarten Eröffnung

Am 12. MAi ab 14 Uhr veranstalten der DEAB – Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. und die Umweltverbände (Naturfreunde, NABU, BUND) ein gemeinsames Eröffnungsfest im Weltgarten und im Garten der Umweltverbände und laden Sie herzlich dazu ein! 

Programm

14:00 Uhr     Staatssekretär Norbert Barthle, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
14:10 Uhr     Staatsministerin Theresa Schopper, Staatsministerium Baden-Württemberg 
14:20 Uhr    Hanspeter Faas, Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2019
14:30 Uhr    Westafrikanische Musik mit Etsu Kwawukume und Kwaku Eugen Schütz 
14:40 Uhr     Grußworte aus der Zivilgesellschaft 



  • Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND 
  • Johannes Enssle, Vorsitzender des Naturschutzbund Deutschland (NABU) Baden-Württemberg 
  •  Andreas Linsmeier, Vorsitzender der NaturFreunde Württemberg
  •  Alexander
    Habermeier, Koordinator vom Garten der Umweltverbände, Stadtrat und
    Mitglied des Aufsichtsrates der BUGA 2019 und Landesgeschäftsführer der
    NaturFreunde Württemberg
  • Claudia Duppel, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB)

15:15
Uhr     Faires Ständerling mit Burundi-Kaffee und Gebäck auf Einladung
von Thomas Hoyer, Geschäftsführer von WeltPartner Ravensburg
15:45 Uhr     Führung durch die beiden Gärten

Moderation    Stephan Bruckmeier, Kenya Art Projects

Offenes Programm (ab circa 15:45) 

  • Future Fashion Aktionen mit Upcycling
  • Westafrikanische Musik mit Etsu Kwawukume und Kwaku Eugen Schütz 
  • Erkunden der Gärten der Umweltverbände und der Erlebnisstationen im Weltgarten 
  • Für Groß und Klein: Kreativ-Aktionen, Vogelnistkasten bauen, Weltkugeln gestalten, Rallyes u.a.m.
  • Gespräche und Begegnungen bei Kaffee aus Burundi und Leckereien von Weltpartner

Den Weltgarten-Flyer der DEAB finden Sie hier




Fairtrade Town – Steuerungsgruppe

Die lokale Steuerungsgruppe gründet sich am 22. Mai 2019. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die in der Steuerungsgruppe mitarbeiten möchten, sind um 19 Uhr zu einem ersten Treffen in die Mediathek eingladen



Dazu lesen wir im „Neckarsulm Journal“ vom 9. Mai 2019:

https://www.weltladen-neckarsulm.de/wp-content/wl-presse/Presse_NSUJournal_20190509.pdf




Muttertag

Muttertag steht vor der Tür.

Wer dazu gerne ein paar nette Kleinigkeiten nett verpacken möchte, kann in unserem Weltladen einiges finden: Süßes zum verwöhnen, schönen Schmuck und mehr. Und alles FAIR gehandelt!

Und dann noch zu einem günstigen Preis, so dass auch die Spardose der Kleinen nicht über Gebühr belastet wird.

Schaut doch mal bei uns vorbei, bein Besuch lohnt sich; z.B. bei unserem nächsten „Fairen Frühstück“ am Samstag, 11. Mai ab 9 Uhr.




Weltladentag Kampagne 2019

Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen!

Seit langem fordern wir von der deutschen Bundesregierung, dass sie sich für einen verbindlichen Schutz für Arbeits- und Menschenrechte weltweit einsetzt. Bisher setzt die Bundesregierung auf freiwillige Maßnahmen für Unternehmen. Erfahrungen zeigen, dass dies zum Schutz der Menschenrechte nicht ausreicht. Noch immer werden bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört, ohne dass Unternehmen dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Deshalb werden wir uns auch weiterhin für verbindliche Regeln einsetzen. Aktuelle Entwicklungen stärken uns den Rücken. 

Forum Fairer Handel



weiter lesen wir im Forum Fairer Handel:

Trend zu mehr verbindlicher Verantwortung von Unternehmen

Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass unverbindliche Regeln für Unternehmen zum Schutz der Menschenrechte nicht ausreichen. So hat Frankreich 2017 ein Unternehmenshaftungsgesetz erlassen. In Großbritannien sind Konzerne seit 2015 verpflichtet, Zwangs- und Kinderarbeit in ihrer gesamten Produktionskette auszuschließen. In anderen Länder wie der Schweiz, den Niederlanden oder Australien sind entsprechende Gesetze in Planung. Auch in den Vereinten Nationen (UN) wird über ein verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten diskutiert. Das EU-Parlament fordert die EU und ihre Mitgliedstaaten auf, verbindliche Regeln für Unternehmen zum Schutz der Menschenrechte zu verabschieden. Und auch erste Unternehmen sprechen sich mittlerweile für ein entsprechendes Gesetz aus. Deutschland hinkt also hinterher, dabei trägt es als Heimatland zahlreicher international tätiger Unternehmen eine besondere Verantwortung.

Unsere Forderungen

Eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette muss per Gesetz festgeschrieben werden

Staaten sind völkerrechtlich verpflichtet, Menschen vor Verletzung ihrer Menschenrechte, auch durch Unternehmen, zu schützen. Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, die 2011 einstimmig im UN-Menschenrechtsrat angenommen wurden, fordern daher von den Staaten, dass sie wirksame Maßnahmen treffen, um Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen zu verhindern und zu ahnden. Im Dezember 2016 verabschiedete die Bundesregierung einen Aktionsplan „Wirtschaft und Menschenrechte“. Dieser ist ein erster Schritt zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien, geht aber nicht weit genug. Um Menschenrechte konsequent zu schützen, sollte die Bundesregierung dem Beispiel Frankreichs folgen und ein Gesetz zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht für Unternehmen erarbeiten.

Wir brauchen ein international verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten („UN-Treaty“)

Für den Schutz von Menschenrechten bei weltweiten Unternehmenstätigkeiten gibt es bislang nur freiwillige Leitprinzipien. Um dies zu ändern, wird derzeit in den Vereinten Nationen über ein verbindliches Abkommen verhandelt. Mit dem sogenannten „UN-Treaty-Prozess“ soll ein internationales Menschenrechtsabkommen erarbeitet werden, das für die Vertragsparteien verbindlich ist, klare Regeln für Unternehmen schafft und damit den Betroffenen Klagemöglichkeiten eröffnet. Die deutsche Bundesregierung muss sich bei den Verhandlungen aktiv für ein verbindliches Abkommen einsetzen.

Zitate Forum Fairer Handel sh. http://www.forum-fairer-handel.de/politik/menschmachthandelfair/kampagne-2019/